Wie kann ich in Hamburg das Abitur nachholen?

In Hamburg können Interessentinnen und Interessenten ihr Abitur auf verschiedene Weisen nachholen. Das ist zum Beispiel per Fernlehrgang möglich, was jedoch viel Geld kostet. Eine günstigere Alternative bilden hier die Abendschulen und Kollegs in Hamburg.

Abitur an Abendschulen oder Kollegs in Hamburg

Am Hansa-Kolleg können Schülerinnen und Schüler ihr Abitur ganztägig nachholen. Das Vollzeitangebot richtet sich an Personen, die zwischen Montag und Freitag die Unterrichtszeiten von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr wahrnehmen können. Die kostenlose Schule befindet sich in Hamburg-Barmbek-Süd und liegt rund acht Gehminuten von der U-Bahn-Station „Dehnhaide“ entfernt.

Das Privatschulhaus Hamburg bietet ebenfalls das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg an. An drei Tagen in der Woche bereiten sich die Schülerinnen und Schüler auf ihren Abschluss vor. Montags, dienstags und donnerstags findet der Unterricht in der Zeit von 18:00 Uhr bis 22:45 Uhr statt. Das Schulzentrum befindet sich in Hamburg-St. Georg rund vier Fußminuten von der Haltstelle „Lohmühlenstraße“ entfernt. Mit einem Realschulabschluss dauert die Vorbereitung aufs Abitur drei Jahre, was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer insgesamt rund 8.370 Euro zuzüglich Gebühren kostet. Eine Ratenzahlung ist möglich.

Ebenfalls in Hamburg-St. Georg befindet sich auch die Brecht-Schule Hamburg, welche ebenfalls das Abendgymnasium anbietet. Hamburgerinnen und Hamburger lernen hier montags, dienstags und donnerstags in der Zeit zwischen 18:00 Uhr und 22:10 Uhr für ihren Abschluss. Pro Halbjahr kommen außerdem elf Klausurabende hinzu, die jeweils mittwochs stattfinden. Mit einem Realschulabschluss dauert die Abiturvorbereitung drei Jahre und kostet insgesamt rund 2.958 Euro zuzüglich einer Aufnahmegebühr. In einer Entfernung von rund sechs Fußminuten befindet sich die Haltestelle „Albertstraße“

Voraussetzungen für die Abiturprüfung in Hamburg

Um sich an einer der Schulen für die Abiturprüfung in Hamburg vorbereiten zu können, müssen die Bewerberinnen und Bewerber in der Regel mindestens 19 Jahre alt sein und über den mittleren Schulabschluss verfügen. Hinzu kommt häufig eine abgeschlossene Berufsausbildung oder eine zwei- bis dreijährige Berufstätigkeit. Hierbei werden sowohl der Wehr- als auch der Zivildienst angerechnet, genauso wie die Arbeitslosigkeit und die Familienbetreuung.

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