Abitur nachholen - Der Weg zum beruflichen Aufstieg

Menschen entscheiden sich aus den unterschiedlichsten Situationen heraus dazu, das Abitur nachzuholen. Ob Hauptschulabschluss, Mittlere Reife oder Berufsabschluss – dank der vielfältigen Wege des deutschen Bildungssystems hat jeder die Möglichkeit, seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern oder ein Studium aufzunehmen.

Welcher Abschluss für welches Ziel?

Das Abitur nachholen lohnt sich
Das Abitur nachholen lohnt sich!

Wenn es um den Zugang zu einer Hochschule geht, fallen oft die Begriffe „Hochschulreife“ und „Hochschulzugangsberechtigung“. Als Hochschulreife bezeichnet man die Fähigkeit einer Person, an einer Hochschule zu studieren. Man erwirbt sie über die allgemeine Hochschulreife (Abitur), die fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreife. Die Hochschulzugangsberechtigung erwirbt man einerseits durch die Hochschulreife, je nach Landesrecht aber auch durch andere Voraussetzungen, beispielsweise durch eine Berufsausbildung gepaart mit mehrjähriger, einschlägiger Erfahrung. Es lohnt sich heute mehr denn je, das Abi nachzumachen, denn immer mehr Ausbildungsberufe erfordern von vornherein die Hochschulreife, die staatlich anerkannt ist. Hierzu gehören zum Beispiel:

  • alle Ausbildungen in der öffentlichen Verwaltung, die auf den nicht-technischen, gehobenen Dienst abzielen,
  • Industrietechnologe/in
  • Verkehrsflugzeugführer/in
  • Betriebswirt/in

Zudem gibt es zahlreiche Berufe, für die das Abitur zwar rein rechtlich gesehen nicht Voraussetzung ist, in der Praxis aber von den Betrieben meist doch gefordert wird, beispielsweise in den Berufsbildern Investmentfondskaufmann/frau, Kaufmann/-frau für audiovisuelle Medien, Luftverkehrskaufmann/frau oder mathematisch-technische/r Softwareentwickler/in.

Das Abitur

Das Abitur, auch allgemeine Hochschulreife genannt, ist der höchste deutsche Schulabschluss. Es ermöglicht das Studium an allen Hochschulen und in jedem beliebigen Fach. Dank des Zentralabiturs schreiben die Schüler/innen seit einigen Jahren in 15 der 16 Bundesländer dieselbe Prüfung und erwerben einen bundesweit gleichwertigen Abschluss.

Die Fachhochschulreife

Die Fachhochschulreife können die Schüler/innen über sehr unterschiedliche Wege erreichen, beispielsweise durch den Abschluss der 11. (G8) bzw. 12. (G9) Klasse eines Gymnasiums sowie den Besuch einer Fachober- oder Berufsoberschule. Die Fachhochschulreife umfasst einen berufspraktischen Teil, der entweder durch eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein sechs bis zwölf Monate dauerndes Berufspraktikum erfüllt werden kann. Die Bundesländer bieten teilweise abweichende Methoden, um die Fachhochschulreife zu erreichen.

Beim Besuch einer Fachoberschule entscheiden sich die Schüler/innen für eine Fachrichtung. Das Angebot variiert je nach Bundesland.

Fachrichtungen

Technik Gesundheit
Wirtschaft und Verwaltung Ernährung und Hauswirtschaft
Sozialwesen Gestaltung
Agrarwirtschaft Naturwissenschaften
Bio- und Umwelttechnologie Pflege und Gesundheit
Sozialpädagogik Seefahrt
Elektrotechnik Bautechnik

Die Fachhochschulreife berechtigt zu einem Studium an einer Fachhochschule, unabhängig vom Studienfach. In einigen Bundesländern ist es außerdem möglich, mit der Fachhochschulreife vereinzelte Bachelor-Studiengänge an Universitäten zu belegen.

Teilweise wird die Fachhochschulreife auch als Fachabitur bezeichnet. Diese Bezeichnung ist allerdings irreführend, da sie teilweise auch für die fachgebundene Hochschulreife verwendet wird.

Fachgebundene Hochschulreife

Bei der fachgebundenen Hochschulreife (auch „Fachabitur“) handelt es sich ebenfalls um einen höheren Bildungsabschluss, der ein Studium ermöglicht. Die Bezeichnung „fachgebunden“ zeigt jedoch bereits ihren Charakter: An Universitäten kann mit diesem Abschluss zwar studiert werden, allerdings nur in einschlägigen, auf das jeweilige Fach bezogenen Studienrichtungen. An Fachhochschulen bietet sich hingegen das volle Studienangebot.

Die fachgebundene Hochschulreife können Schüler/innen erwerben, indem sie eine Berufsoberschule, eine Fachakademie, eine Berufsfachschule, ein Berufskolleg, ein Studienkolleg oder ein berufliches bzw. Fachgymnasium besuchen. Können sie ausreichende Kenntnisse in einer zweiten Fremdsprache nachweisen, lässt sich die fachgebundene in die allgemeine Hochschulreife verwandeln. Mehrere Bundesländer verleihen die fachgebundene Hochschulreife allerdings auch in Zusammenhang mit in besonderen Berufsqualifikation.

Wo kann ich mein Abitur nachholen?

Wer das Abitur nachmachen möchte, findet dafür über den zweiten Bildungsweg zahlreiche Möglichkeiten:

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Abitur nachmachen an einer Abendschule

An der Abendschule oder genauer am Abendgymnasium holen die Schüler die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife nach. Es handelt sich um Präsenzunterricht mit etwa 20 Wochenstunden, die überwiegend abends und am Wochenende abgehalten werden. Die Zeiten sind fest vorgegeben und nicht flexibel. Um die Abendschule besuchen zu können, müssen Interessierte je nach Bundesland unterschiedliche Voraussetzungen erfüllen. Mindestanforderung ist stets die Erfüllung der allgemeinen Schulpflicht. Wer nicht mindestens die Mittlere Reife besitzt und Kenntnisse in einer zweiten Fremdsprache nachweisen kann, muss zusätzliche Vorkurse absolvieren. Die Schüler/innen erfahren eine sehr gute Betreuung, müssen aber auch außerhalb des Unterrichts lernen, um sich adäquat auf die Abiturprüfung vorzubereiten.

Abitur nachholen per Fernstudium

Bei einem Online- oder Fernkurs erhalten Sie die notwendigen Studienunterlagen entweder in Form von Lernheften oder interaktiven Lerneinheiten zugestellt und lernen ausschließlich im Selbststudium, eventuell ergänzt um vom Anbieter unregelmäßig veranstaltete Seminare. Abgesehen von der Korrektur von Einsendeaufgaben und der Möglichkeit, schriftlich Fragen an seine Lehrer/innen zu stellen, gibt es beim Fernabitur keine nennenswerte Betreuung. Der Grad der Eigeninitiative ist dementsprechend besonders hoch. Grundsätzlich steht das Angebot jedem offen, der über einen Hauptschulabschluss verfügt. Je besser der bestehende Schulabschluss und die Fremdsprachenkenntnisse sind, desto stärker verkürzt sich die Regelstudienzeit. Über einen Fernlehrgang können die Schüler/innen die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife erwerben.

Abitur nachholen per Volkshochschule

Lehrer an einer Volkshochschule mit seinen Schülern

Volkshochschulen sind gemeinnützige Einrichtungen, die neben einem breiten Weiterbildungsangebot auch Kurse zur Erlangung von Abitur und Fachhochschulreife anbieten. Komplette Kurse für die Vorbereitung auf die Externenabiturprüfung bieten nur wenige Volkshochschulen in bestimmten Bundesländern, z. B. in Thüringen, wo es keine Abendgymnasien gibt. Die Aufnahmevoraussetzungen variieren ebenso wie die konkrete Ausgestaltung in der Praxis je nach Volkshochschule. In Anspruch genommen wird das Angebot tendenziell am ehesten von Berufstätigen. Bei Volkshochschulen ist gewöhnlich der betreute Unterricht mit einem nicht zu verachtenden Anteil des Selbststudiums verknüpft.

Abi nachmachen an einer Fachoberschule

Eine Schülerin steht an einer Fachoberschule an der Tafel

Bei der Fachoberschule handelt es sich um eine zweijährige Vollzeitschule mit voller Betreuung, an dem die Schüler/innen die Fachoberschulreife in zwei Jahren nachmachen können. Zugangsvoraussetzung ist die Mittlere Reife, je nach Bundesland mit einem Notenschnitt von 3,5 oder besser. Mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung kann die Ausbildung abhängig vom Bundesland auf ein Jahr verkürzt werden. Teilweise besteht auch die Möglichkeit, eine optionale Klassenstufe 13 anzuhängen und so die allgemeine Hochschulreife zu erwerben. In Anspruch genommen wird das Angebot überwiegend von Schülern/innen mit mittlerem Bildungsabschluss, die so das Abitur nachholen.

Kolleg

Das Kolleg ist ebenfalls eine Möglichkeit, das Abi nachzuholen. Es ist als Vollzeitschule konzipiert und daher nicht parallel zu einer Berufstätigkeit machbar. Die Schüler/Schülerinnen erlangen hier ab etwa einem Jahr die Fachhochschulreife und nach der vollen Beschulungsdauer von etwa drei Jahren die allgemeine Hochschulreife. Voraussetzung für die Teilnahme an einem Kolleg ist eine abgeschlossene Berufsausbildung bzw. eine mindestens zweijährige Berufstätigkeit, die Mittlere Reife und die Vollendung des 19. Lebensjahrs.

Nichtschülerprüfung

Die Nichtschülerprüfung wird auch als Externen(abitur)prüfung, Abiturprüfung für Nichtschülerinnen und Nichtschüler oder als Schulfremdenabiturprüfung bezeichnet. Sie wird für Schüler/innen angeboten, die die Abiturprüfung ablegen möchten, ohne zuvor eine Schule zu besuchen. Die Schüler/innen bereiten sich im Selbststudium, per Fernlehrgang oder auch über eine Volkshochschule auf die Prüfung vor. Für die Zulassung zur Prüfung müssen sie nachweisen, dass sie sich im Vorfeld ordnungsgemäß vorbereitet haben. Über die Nichtschülerprüfung können Schüler/Schülerinnen die Fachhochschulreife ebenso ablegen wie die allgemeine Hochschulreife.

Wie kann ich mein Abitur nachholen?

Wer das Abi nachholen möchte, sollte sich im Vorfeld zunächst mit den allgemeinen Voraussetzungen auseinander setzen:

Allgemeine Voraussetzungen um das Abitur nachzuholen

Die zwingenden Voraussetzungen variieren je nachdem, für welche Variante sich die Schüler/innen entscheiden. Mindestvoraussetzung ist die Erfüllung der regulären Schulpflicht, oft wird der Hauptschul- oder Realschulabschluss vorausgesetzt. Voraussetzung ist außerdem, dass die Schüler/innen noch nicht mehr als einen Versuch, das Abitur abzulegen, hinter sich haben, denn es kann nur einmal wiederholt werden. Die Zulassung zur Nichtschülerabiturprüfung beantragen sie bei der durch das Kultusministerium bestimmten Behörde, die je nach Bundesland variiert.

Wie lange es tatsächlich dauert, das Abitur nachzuholen, hängt mit der gewählten Schulform und den bestehenden Vorkenntnissen zusammen. Grundsätzlich ist etwa mit folgenden Zeiträumen zu rechnen:

  • Abendschule: zwei oder drei Jahre (je nach Schulabschluss und Fremdsprachkenntnissen)
  • Online-/Fernkurse: durchschnittlich 30 Monate (aktuelle Mittlere Reife) bis 42 Monate (mit Hauptschulabschluss)
  • Volkshochschule: unterschiedlich, ca. 3 bis 4 Jahre
  • Fachoberschule: 1 Jahr (mit Berufsausbildung) bis 2 Jahre (ohne Berufsausbildung und Berufspraxis)
  • Kolleg: 3 Jahre

Immer wieder wird gefragt, ob es möglich ist, das Abitur in einem Jahr oder sogar in einem noch kürzeren Zeitraum nachzuholen. Grundsätzlich machbar könnte dies für Schüler/innen sein, die im Vorfeld bereits einmal die Oberstufe absolviert haben und in den Abiturprüfungen gescheitert sind oder die bereits die Fachhochschulreife erlangt haben. Für sie speziell bietet sich die Möglichkeit, die jeweils 13. Jahrgangsstufe an einer Berufs- oder Fachoberschule zu belegen und so binnen eines Jahres die allgemeine Hochschulreife zu erlangen. Auch bei Fernlehrgängen können die Teilnehmer/innen die Geschwindigkeit ihres Lernfortschritts bestimmen. Den gesamten Lehrstoff innerhalb eines Jahres durchzuarbeiten sowie alle notwendigen Seminare zu besuchen, ist ein Vollzeitjob, der unmöglich nebenberuflich erledigt werden kann.

Abitur nachholen mit Vorkenntnissen

Wenn Interessierte bereits über einen Schulabschluss oder auch eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügen, kann dies zu einer Verkürzung der Lernphase bis zur Abiturprüfung führen. Dabei kommt es stark darauf an, um welchen Abschluss es sich handelt:

  • Hauptschulabschluss: Der Hauptschulabschluss bringt keine Verkürzung in Hinblick auf die gesamte Dauer bis zum Abitur. Tatsächlich werden Schüler/innen mit Hauptschulabschluss regelmäßig viel Zeit einplanen müssen, da sie beim Fernlehrgang ebenso wie bei der Abendschule und am Kolleg mit zusätzlichen Semestern rechnen müssen, um die Defizite aufzuarbeiten.
  • Mittlere Reife: Die Fachoberschule und das Kolleg sind nur mit Mittlerer Reife zugänglich. Bei Fernlehrgangsanbietern wird noch einmal unterschieden, wie lange der Abschluss zurückliegt. Liegt er maximal fünf Jahre zurück, ist die Studiendauer um sechs Monate verkürzt gegenüber Teilnehmern/innen, die ihren Realschulabschluss vor mehr als fünf Jahren absolviert haben. Auch bei der Abendschule bringt die Mittlere Reife einen Vorteil – gegenüber Hauptschülern/innen gewinnen die Schüler/innen ein Jahr Verkürzung.
  • Fachabitur: Das Fachabitur kann zu einer starken Verkürzung der Dauer bis zum Abitur bedeuten, mitunter sogar bis auf unter ein Jahr. Es ebnet außerdem den Weg zum Abitur über die 13. Jahrgangsstufe der BOS oder FOS.
  • Berufsausbildung: Eine Berufsausbildung ist zwingende Voraussetzung für den Besuch eines Kollegs und erleichtert das Erlangen der Fachhochschulreife über den Weg der Fachoberschule, da der berufspraktische Teil dadurch entfällt.

Mit welchen Kosten muss ich rechnen?

Wenn man Schulabschlüsse nachholen möchte, ist dies naturgemäß mit Kosten verbunden. Selbst wenn man sich für eine kostenfreie Form der Abivorbereitung entscheidet (z. B. das Abendgymnasium in den meisten Bundesländern) kommen Kosten auf die Schüler/innen zu, beispielsweise für Schreib- und Schulmaterial, Lehrbücher, Fahrtkosten, Verpflegung usw. Noch härter trifft es Schüler/innen, die sich für eine kostenpflichtige Version der Prüfungsvorbereitung entscheiden. Je nach Methode bezahlen sie dann zusätzlich monatlich, quartals- oder semesterweise Teilnahmegebühren.

Karrieremöglichkeiten ohne Abitur

Das Abitur öffnet Lernbegeisterten viele Wege in die große Welt der Weiterbildung und Karriere. Ist es aber gerade nicht möglich, das Abi nachzuholen, gibt es dennoch Ziele, die erreicht werden können. Berufstätige können die Hochschulzugangsberechtigung mitunter durch ihre berufliche Qualifikation erwerben, beispielsweise durch eine Meisterprüfung oder eine Berufserfahrung mit besonderer fachlicher Nähe zum Studienfach. So können sie ohne Abitur studieren.

Alternativ können sie eine Aufstiegs- oder Fachweiterbildung anstreben, um ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Abgesehen von den genannten Ausbildungsberufen, für die das Abitur zwingend notwendig ist, gibt es außerdem eine Vielzahl von Berufen, die man auch ohne allgemeine Hochschulreife erlernen und damit eine sehr gute Basis für das spätere Berufsleben legen kann.

Ratgeber zum Abitur nachholen

Abischnitt berechnen - Abiturrechner

Der Notenschnitt für das Abitur berechnet sich in vielen Bundesländern unterschiedlich.

Zwei Prüfungsjahre lang quälen sich Schüler/innen durch Klausuren, Projekte, Abiturklausuren und mündliche Prüfungen. Das Resultat ist das Abitur. Im Detail kommt es jedoch auf den Abiturschnitt an. Dieser ist häufig maßgebend bei der Vergabe von Studienplätzen und ein (gutes oder schlechtes) Aushängeschild für Bewerbungen. Doch wie wird der Abiturdurchschnitt, also die Abinote, eigentlich berechnet?

Kosten um das Abitur nachzuholen

Der Notenschnitt für das Abitur berechnet sich in vielen Bundesländern unterschiedlich.

Schülerinnen und Schüler, die ihr Abitur auf dem zweiten Bildungsweg nachholen möchten, haben unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten. Sie können zum Beispiel BAföG in Anspruch nehmen oder einen Studienkredit aufnehmen. Je nach dem sind auch Stipendien oder Bildungsgutscheine möglich, sofern die Studierenden die entsprechenden Voraussetzungen dafür erfüllen.

Wie lange dauert es das Abitur nachzuholen?

Der Notenschnitt für das Abitur berechnet sich in vielen Bundesländern unterschiedlich.

Üblicherweise dauert das Abitur auf dem zweiten Bildungsweg drei Jahre und bildet sich aus einer einjährigen Einführungsphase sowie der zweijährigen Qualifikationsphase. Möglich ist das für Absolventinnen und Absolventen der Realschule sowie der Fachoberschule. Wer sein Abitur mit einem Hauptschulabschluss nachholen möchte, muss in der Regel noch einen Vorkurs besuchen, der meist ein Jahr dauert.

Abitur und alternative Schulabschlüsse

Der Notenschnitt für das Abitur berechnet sich in vielen Bundesländern unterschiedlich.

In Deutschland gibt es neben dem Abitur eine Reihe an alternativen Schulabschlüssen. Schülerinnen und Schüler können das Abitur und auch die anderen Abschlüsse auf unterschiedliche Weisen erhalten. Was viele nicht wissen: Auch ohne das Abitur ist ein Studium innerhalb der Bundesrepublik möglich.

Ausbildung oder Studium?

Der Notenschnitt für das Abitur berechnet sich in vielen Bundesländern unterschiedlich.

Das Abitur markiert das (vorläufige) Ende der schulischen Ausbildung. Nicht umsonst heißt es auch Hochschulreife. Denn dieser Schulabschluss berechtigt zu einem Studium an einer Hochschule. Viele Schulabgänger schlagen diesen Weg ein. Einige Abiturienten/innen möchten jedoch lieber eine Berufsausbildung beginnen, um zunächst einen Beruf zu erlernen.

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